Nürnberg | Gewerkschaft schließt Arbeitskampf nicht aus

In Nürnberg sind am Vormittag die Tarifgespräche in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie gestartet. Rund 3.000 Mitglieder der IG Metall versammelten sich vor der Meistersingerhalle. Sie fordern acht Prozent mehr Geld für die gut 850.000 Beschäftigten der Branche. Acht Prozent, das entspricht in etwa der derzeitigen Inflation. Insofern sei die Forderung realistisch, so Bayerns IG Metall Chef Horn. Zugleich ist es die höchste Forderung, mit der die IG Metall im Freistaat je in Tarifgespräche gestartet ist. Der Arbeitgeberverband vbm weist die Forderung zurück. Beide Seiten erwarten extrem harte Verhandlungen.
