Nürnberg | Kirchen gegen Kreuzpflicht

Mit einem offenen Brief haben sich in Nürnberg mehr als 100 Vertreter aus kirchlichen Organisationen an die CSU und die Öffentlichkeit gewandt. Anlass ist die von Ministerpräsident Söder verhängte Kreuzpflicht in bayerischen Ämtern ab dem 1. Juni. Die Unterzeichner lehnen in dem Brief eine sogenannte "Symbolpolitik" ab und fordern eine Politik "im Namen gesellschaftlicher Solidarität und sozialen Zusammenhalts". Unterstützt wird die Aktion auch von der Tochter des früheren Bundespräsidenten, Beatrice von Weizsäcker, die im Präsidium des evangelischen Kirchentags sitzt.