Nürnberg | Mammut-Warnstreik beendet

Symbolbild

Der 48-Stunden-Warnstreik am Klinikum Nürnberg ist nun zu Ende - aber er hat seine Spuren hinterlassen. Laut dem Klinikum sind hier rund 130 Operationen ausgefallen, dazu gehören kleinere Eingriffe aber auch eine Tumor-OP. Die Versorgung der Patientinnen und Patienten sei aber an beiden Tagen sichergestellt gewesen, betont Professor Ficker, Chefarzt für Innere Medizin. Seiner Meinung nach seien Streikrecht und Gewerkschaft wichtig für die Gesellschaft. Er halte es aus ärztlicher Sicht aber für fahrlässig, ein Krankenhaus so sehr in einen Arbeitskampf einzuspannen. Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft ihrer Forderung nach 4,8 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten unterstreichen.