Nürnberg | Mord in Tiefgarage: Angeklagter schweigt

Ein 22-Jähriger soll vor einem Jahr eine Frau in einer Nürnberger Tiefgarage getötet haben - heute, zum Prozessauftakt schweigt der Angeklagte vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth. Im November 2018 kommt die 57-Jährige Frau kommt von einer Weihnachtsfeier und stellt ihr Auto in der Tiefgarage ab. Dort fällt sie der Mann anscheinend völlig wahllos an.
Erst versucht er sie mit einer Plastiktüte zu ersticken, dann nimmt er ein Taschenmesser und sticht mehrfach auf sie ein, bis er sie dann schließlich erdrosselt. Die Leiche des Opfers legt er in den Kofferraum und fährt los. Auf der A73 fällt er einer Polizeistreife auf. Er versucht noch zu flüchten, wird aber geschnappt. Ein Sachverständiger kam zu dem Ergebnis, dass der Mann psychisch krank und womöglich nicht oder nur eingeschränkt schuldfähig ist. Heute, am ersten Verhandlungstag, kamen zahlreiche Polizeibeamte zu Wort, die entweder bei der Festnahme dabei waren oder für die Ermittlungen zuständig waren.