Nürnberg | Prozess um Millionen-Zollbetrug mit Solarmodulen verschoben

Es geht um einen Millionen-Zollbetrug mit Solarmodulen: Eigentlich hätte heute der Prozess vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth beginnen sollen. Doch der Prozess wird jetzt auf nächste Woche Dienstag verschoben. Der Grund: Einer der sechs Angeklagten fehlte wegen Krankheit. Die Anklageschrift konnte nicht verlesen werden. Angeklagt ist ja wie berichtet unter anderem auch der Vize-Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Er ist vorläufig von seinem Amt enthoben worden. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten banden- und gewerbsmäßigen Schmuggel und auch Steuerhehlerei vor. Es geht um mehr als 20 Millionen Euro an Ausgleichszöllen der EU.