Nürnberg | Rentner gnadenlos ausgenommen

Symbolbild

Er soll einen Rentner gnadenlos ausgeraubt und ihn um sein Vermögen gebracht haben: Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth steht seit heute ein 57-jähriger Mann. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Untreue in neun Fällen, Unterschlagung und Raub vor. Der Mann soll den Rentner um insgesamt 130.000 Euro erleichtert haben. Der 85-jährige Rentner wollte eigentlich ein ruhiges Leben verbringen. Er erteilt dem mutmaßlichen Täter die Kontovollmacht. Ein fataler Fehler. Er wird am Ende ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. So der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Der 57-Jährige soll unter anderem fast 100.000 Euro auf sein eigenes Konto verschoben haben. Zudem soll er das Schließfach des Rentners geöffnet und sich daraus bedient haben: Satte 32.000 Euro. Und dann soll der Mann mit Hilfe seiner Frau auch noch die Wohnung des Rentners geplündert haben. Zwei Verhandlungstage sind angesetzt. Ein Urteil soll am 31. Januar fallen.