Nürnberg | reumütiger Faschingsprinz

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Er habe aus Geldmangel gehandelt und wolle die Taten am liebsten rückgängig machen - das ließ der ehemalige Nürnberger Faschingsprinz Oliver I. durch seinen Verteidiger erklären. Er und zwei Komplizen stehen jetzt wegen Drogenhandels vor Gericht. Ganze 1,3 Kilogramm Kokain sollen Oliver I. und seine Komplizen von Spanien nach Deutschland geschmuggelt haben. Seine Frau, die ebenfalls Faschingsprinzessin war, soll Hotelzimmer für die Drogenfahrten gebucht haben. Darum wirft die Anklage ihr Beihilfe vor. Das Gericht stellte den Männern fünf bis sieben Jahre Gefängnis in Aussicht. Möglicherweise müssen alle Angeklagten auch in Entzugskliniken. Sie alle hatten selbst Kokain genommen.