Nürnberg | Schluss mit Krebs-Nachsorge

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Viele Patienten am Klinikum Nürnberg sind verärgert. Wer zum Beispiel nach einer Krebsoperation bislang hier regelmäßig zur Kontrolle ging, muss jetzt zu einem niedergelassenen Radiologen. Dahinter steckt eine Regelung mit den Krankenkassen.
Demnach muss eine Klinik die ambulante Behandlung zwei Wochen nach einem Aufenthalt einstellen. Diese Regelung gilt schon seit zwei Jahren - wurde bislang aber ignoriert. Jetzt drohen die Kassen finanzielle Konsequenzen an. Viele Patienten sind empört. Sie sehen lange Wartezeiten auf sich zukommen, bis sie bei einem niedergelassenen Arzt einen Termin bekommen. Und sie fürchten auch medizinische Nachteile. Denn jetzt stehen ihnen nicht mehr die vertrauten Ärzte zur Verfügung, die mit ihrer Krankengeschichte genau vertraut sind.