Nürnberg | Tarifgespräche weiter ohne Ergebnis

Auch die dritte Verhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie in Nürnberg ist ohne konkrete Ergebnisse gestartet. Ganz im Gegenteil. Auch nach mehreren Stunden sind die Verhandlungen ergebnislos vertagt worden. In zehn Tagen werden sie fortgesetzt. Jeder Beschäftigte müsse seine Arbeitszeit bis zu zwei Jahre lang von 35 auf 28 Stunden pro Woche reduzieren dürfen. Dies forderte IG-Metall-Landeschef Jürgen Wechsler. Die Arbeitgeberseite lehnte dies vehement ab. Dennoch hoffen beide Seiten in den nächsten Tagen so wörtlich "den Weg in einen Lösungskorridor zu gehen". Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben eine Einmalzahlung für drei Monate angeboten und danach zwei Prozent mehr Geld. Eine noch stärkere Warnstreikwelle soll nun folgen.