Nürnberg | Wegen Papierflieger vor Gericht

Es geht um ca. 50 Papierflieger, die über den Zaun des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg geworfen wurden. Dafür muss sich heute (13.12.) eine Frau vor dem Amtsgericht verantworten. Trotz Polizeiverbot hat sie im Juli 2018 eine Kundgebung geleitet, bei der geflüchtete Frauen und ihre Unterstützerinnen die Papierflieger mit Botschaften wie "Stoppt Abschiebung" auf das Gelände des Bamf geworfen haben. Da sich die Angeklagte geweigert hat, eine Geldstrafe zu zahlen, steht sie jetzt vor Gericht. Im schlimmsten Fall erwartet sie bis zu ein Jahr Gefängnis.