Nürnberg | zwei Fliegen – eine Corona-Klappe

Die Corona-Pandemie drängt vieles in den Hintergrund und macht Manches beinahe unmöglich. Dazu gehören die für Leukämie-Patienten so wichtigen Typisierungsaktionen. Weil die in der Corona-Pandemie fast völlig auf Eis liegen, fordert der Nürnberger Arzt Falk Stirkat aus der Corona-Not eine Tugend zu machen. Wer sich auf Corona testen lässt, könnte gleich noch einen zweiten Abstrich machen - für eine mögliche Stammzellenspende, schlägt Stirkat vor. Wer dazu bereit ist, bräuchte beim Testtermin nur mit einem zweiten Wattestäbchen an der Wangenschleimhaut etwas entlangwischen. Schon bleiben genug Zellen daran hängen. Bei der Stiftung "Aktion Knochenmarkspende Bayern" rennt er damit offene Türen ein. Schon ab nächstem Montag können sich Menschen im Alter zwischen 17 und 45 im Testzentrum Gustav-Adolf-Straße testen und typisieren lassen.