Nürnberg/Georgensgmünd | Verteidigung plädiert auf fahrlässige Tötung

Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth hat im sogenannten "Reichsbürger-Prozess" die Verteidigung das letzte Wort gehabt. Sie plädierte auf fahrlässige Tötung. Der wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagte Wolfgang P. sei von dem SEK-Einsatz völlig überrascht gewesen. Die Einsatzleitung der Polizei habe Fehler gemacht, die erst zu der Katastrophe geführt hätten. Im letzten Oktober schoss Wolfgang P. in seiner Wohnung auf die Beamten eines Sondereinsatzkommandos. Ein Beamter starb an den Folgen seiner Verletzungen, zwei weitere Beamte wurden durch die Schüsse verletzt.