Mittelfranken | tödlicher Turboluftstrom

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Das Geräusch eines Laubbläsers ist jetzt gerade oft in Mittelfranken zu hören. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz Bayern in Hilpoltstein rät, den Krachmacher lieber gleich in der Ecke zu lassen und zu Besen und Rechen zu greifen. Ihr Lärm und aufgewirbelter Staub sind auch für Menschen schlecht. Und im Turboluftstrom von bis zu 300 km/h gibt es keine Chance für Käfer, Spinnen oder Tausendfüßer. Beim Laubsaugen geraten selbst Amphibien und Kleintiere in den Häcksler. In Laub und toten Ästen überwintern zum Beispiel Regenwürmer und Asseln. Sie verwandeln die Pflanzenreste in Humus. Wer ein paar Jahre sein Laub einsammelt, wird bald keine Schmetterlinge, Käfer oder Igel im Garten beobachten können.

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