Mittelfranken | Hände weg von Heckenscheren

 — © © Richard Straub,  LBV Bildarchiv
© Richard Straub, LBV Bildarchiv

Struppig ist gut – auf jeden Fall für die Jungvögel. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Hilpoltstein ruft dazu auf, mit dem Heckenschnitt noch zu warten, am besten bis Oktober. Im dichten Laub sitzen jetzt viele Jungvögel. Singvögel wie Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig brüten sogar teilweise noch. Immer wieder werden den Naturschützern in dieser Jahreszeit tote Jungvögel im Bereich von frisch geschnittenen Hecken gemeldet. Wer jetzt die Hecke zurückschneidet, verschafft Nesträubern freie Sicht auf die Jungvögel. Dichte Hecken sorgen übrigens durch die Verdunstung ihrer Blätter jetzt für zusätzliche Abkühlung rund um Haus und Garten.

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