Wassertrüdingen | Wird das Verfahren eingestellt?

Bei der Tierschutzorganisation ANINOVA sorgt der Tierquälerei-Skandal um den ehemaligen Geflügelschlachthof in Wassertrüdingen weiter für Empörung. Trotz hundertfachen Misshandlungen der Tiere durch Mitarbeitende und technischen Mängeln an der Schlachtanlage, könnten die beiden Geschäftsführer nun ohne Gerichtsprozess davonkommen. Laut ANINOVA bot die Staatsanwaltschaft den Geschäftsführern an, das Verfahren gegen eine Geldzahlung einzustellen. Hier sei berücksichtigt worden, dass der Schlachthof seit September 2025 bereits geschlossen ist und die beiden Geschäftsführer bei der Identifizierung der unmittelbar beteiligten Mitarbeitenden geholfen hätten. Ein mutmaßlicher Haupttäter, der für besonders schwere Misshandlungen verantwortlich sein soll, sei allerdings bis heute untergetaucht und nicht auffindbar.
