Weißenburg | Doch keine komplette Westumfahrung?

Symbolbild

Es ist eines der größten Bauprojekte der Stadt Weißenburg – die Westumfahrung. Schon im Jahr 2012 hat der erste Bauabschnitt der Westumfahrung begonnen und eigentlich war auch der zweite Bauabschnitt schon beschlossene Sache. Im Dezember hat der Stadtrat alles für die Strecke zwischen dem Kreisverkehr an der Emetzheimer Straße und Hattenhof auf den Weg gebracht. Jetzt gibt es dort allerdings Widerstand. Die Naturschützer bezeichnen sowohl diesen Abschnitt, als auch den Wiederanschluss an die B2 bzw. B13 als „absolutes No-Go“. In dem Gebiet leben zum Beispiel schützenswerte Tierarten, wie der Eisvogel. Zwei Frauen aus Hattenhof, der Ortsteil der unmittelbar von dem Bauabschnitt betroffen ist, initiieren einen Widerstand. Die verweisen auf die jüngsten Auswirkungen des Klimawandels, damit gemeint ist die Flutkatastrophe. Die Frage, die sich also die Frauen stellen: „Wer braucht dann den Abschnitt zwei?“ – Eigentlich soll durch die Umfahrung der Verkehrsfluss verbessert und die Innenstadt entlastet werden. Aber auch das Ingenieurbüro, das die Verkehrsprognose erstellt hat, geht von einer Stagnation des Verkehrsaufkommens aus.