Wieseth/Schwerin | Falsche Ärztin vor Gericht

Symbolbild

Es geht um viel Geld und falsch abgerechnete Honorare: Eine falsche Ärztin steht ab heute wegen 17 Betrugsfällen vor Gericht. Es geht um einen Gesamtschaden von 800.000 Euro. Die Frau aus Kirgisistan sollte eigentlich in Wieseth im Landkreis Ansbach eine Praxis eröffnen, verschwand dann aber spurlos und mysteriös. Für die Eröffnung einer Praxis im ehemaligen Feuchtwanger Krankenhaus soll sie Fördergelder in Höhe von 145.000 Euro ausbezahlt bekommen haben. Zudem soll die 42-Jährige dort auch knapp 70.000 Euro an Honoraren illegal mit der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet haben. Mit dieser Masche soll sie quer durch Deutschland abgezockt haben. Angeklagt ist die Frau auch, weil sie ihren Titel "Dr. med." eigentlich gar nicht hätte führen dürfen. Der Prozess soll am Freitag (10.12.) und am 21. Dezember fortgesetzt werden.