Etwa fünf Monate ist es her, dass sich zwei junge Männer bei Ansbach anscheinend ein illegales Autorennen geliefert haben – mit katastrophalem Ende: Die Autos touchierten sich, beide Fahrer und ihre Beifahrerinnen wurden teils schwer verletzt. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft laut FLZ ihre Ermittlungen fast abgeschlossen. Am Ende könnten die beiden Fahrer ihre liebsten Spielzeuge verlieren – die Autos. Mit über 200 km/h und am helllichten Tag sollen die beiden Männer zwischen Meinhardswinden und Kurzendorf entlanggerast sein. Der BMW mit einem 400 PS starken Motor, der Ford Mustang war sogar illegal auf 800 PS aufgemotzt. Für die Staatsanwaltschaft sind die hochmotorisierten Fahrzeuge als Tatmittel anzusehen. Wenn das Gericht dieser Sicht folgt, würden die beiden Männer ihre Fahrzeuge nicht mehr zurückbekommen. Ihre Führerscheine haben die beiden bereits vorläufig abgeben müssen.