Der Schienenersatz auf der Zugstrecke Nürnberg-Würzburg verlangt den Bahnreisenden eine Menge ab. Jetzt sind einem Fahrgast in einem der Schienenersatz-Busse tatsächlich Schläge angedroht worden. Wie er später der Fränkischen Landeszeitung schildert, habe der Busfahrer zunächst in Emskirchen und Cadolzburg versucht zu tanken. Er telefonierte ständig am Handy, während die Verspätung immer länger wurde. Als der Fahrgast den Busfahrer deswegen ansprach, habe er ihm das Handy mit dem Vorgesetzten weitergereicht. Der drohte ihm einen Faustschlag ins Gesicht an. Bei der Bahn sei das Busunternehmen wohl schon bekannt. Ein Bahn-Mitarbeiter habe mit deutlich mehr Verständnis die Beschwerde des Fahrgastes aufgenommen. Der Fall werde jetzt genauer geprüft.