Nürnberg | Nürnberger Charmeoffensive

15. Juli 2020 , 13:01 Uhr
Symbolbild

Beim kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs, hofft die Stadt Nürnberg den Bund Naturschutz noch auf seine Seite ziehen zu können. Dahinter steckt die Hoffnung, damit zumindest von einer Seite eine Klage noch abzuwehren. Mit den neuen Planänderungen bewegt sich die Stadt auf die Kritik der Naturschützer zu: Der 400 Meter lange Tunnel soll tiefer gebaut werden als ursprünglich geplant. Außerdem sollen LKW über 7,5 Tonnen nur dann den neuen Frankenschnellweg befahren dürfen, wenn ihr Ziel das Nürnberger Stadtgebiet ist. Im August werden die neuen Pläne öffentlich ausgelegt – und dann kann gegen diesen Planfeststellungsbeschluss geklagt werden. Auch ein Privatmann hat bereits mit einer Klage gedroht.

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