Mittelfranken | Keine Angst vorm Klingelschild

Symbolbild

Die Klingelschilder können bleiben - das sagt das Bayerische Landesamt für Datenschutz in Ansbach. Worum geht es? Ein Mieter in Wien hatte sich bei seiner Wohnungsgesellschaft beschwert. Die Klingelschilder lassen indirekt erkennen, wer wo wohnt - und das verstoße gegen den Datenschutz. Die Wohnungsgesellschaft in Wien will jetzt die Schilder anonymisieren. Völlig unnötig, sagt das Landesamt in Ansbach. Denn: beim Datenschutz geht es um automatisierte Verarbeitung oder Speicherung persönlicher Daten, und davon könne am Klingelschild nicht die Rede sein. Die ganze Aktion habe mehr mit Panikmache statt mit wirklichem Datenschutz zu tun, sagte der Chef des Landesamtes, Thomas Kranig.