Nürnberg | Missbrauch via Live-Stream

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Das Landgericht Nürnberg-Fürth muss sich demnächst mit einer neuen Facette des Cybercrime verantworten. Es geht um Missbrauch per Live-Stream. Ein Mann aus Erlangen soll über das Internet den Missbrauch eines Mädchens auf den Philippinen angewiesen und mitverfolgt haben – und zwar über Jahre hinweg. Die Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg hat Anklage erhoben. Demnach soll der 53-Jährige die Mutter des Kindes dafür bezahlt haben, dass ihre Tochter im Alter von acht bis elf Jahren, immer wieder schweren sexuellen Missbrauch erleiden musste. Diese Missbrauchsform sei laut der Zentralstelle international verbreitet. Während der Missbrauch in wirtschaftlich schwachen Ländern stattfindet, sind die Täter oft in westlichen Ländern. Der Prozess gegen den Erlanger soll am 7. Juli beginnen.

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