Mittelfranken | Daumen hoch für Schocktherapie

Der Einsatzleiter der Verkehrspolizei Feucht ist nach seiner ungewöhnlichen Schocktherapie gegen Gaffer bei einem tödlichen LKW-Unfall in kürzester Zeit zu einer echten Berühmtheit in den sozialen Medien geworden. Die meisten haben für das drastische Verhalten Verständnis. An der Unfallstelle am Kreuz Nürnberg-Süd zückten viele Vorbeifahrende ihre Handys, um zu filmen. Einsatzleiter Stefan Pfeiffer sprach sie teilweise persönlich an und bot an, den Leichnam ansehen zu dürfen. Pfeiffer dazu in einem Interview: "Wenn wir dann gesagt haben, wollen sie vielleicht einmal hingucken, dann wollten sie alle nicht mehr. Dann merkt man, dass den Leuten doch bewusst wird, dass das hier ein tragisches Ereignis ist und hier jemand gestorben ist". Auch Bayerns Innenminister Hermann hat Pfeiffers Verhalten gelobt.